Blog rund um SQL Server und Sharepoint
Allgemeines
Installation MOSS 2007
02. Feb
Hier ein kleines Video zur Installation von Sharepoint Server 2007.
Tipps dazu auch im Video..
Kurze Erläuterung:
Standard Installation
bedeutet kein Hinzufügen von weiteren Servern in eine Farm. Es wird SQL Express installiert. Kein Wahl des SQL Servers.
Zugriffkonto
Das Zugriffskonto, welches der Konfigurationsassistent verlangt muss im SQL Server den Serverrollen:
securityadmin und dbcreator zugehören.
Und nun das Video:
Google Wave: Ich bin dabei
29. Jan
Heute habe ich meinen Account bekommen…und natürlich 25 Invitations
Noch befindet sich Wave im Betastadium, dennoch läßt sich schon erahnen welche Möglichkeiten hinter den sogenannten Waves stecken. Online multimediales gleichzeitiges Zusammenarbeiten…
Ich werde mal ein paar Waves starten und davon berichten…
Windows 7 XP-Mode 64 bit mit USB ? VMLite!
29. Jan
Irgendwann muss man sich von etwas heiß gelliebten trennen. So mußte ich mich auch von meinem Scanner, und von meiner Homebankingsoftware trennen, da ich vor einiger Zeit auf Windows 7 64-bit umgestiegen bin. Doch was tun, wen man die eine oder andere Software weiterhin verwenden will, aber unter Windows 7 nicht zum laufen bringt? Richtig! Der XP-Mode.
Microsoft bietet für Windows 7 Professional Besitzer den XP-Mode an, mit dem es möglich ist, Anwendungen in einer virtuellen Maschine (XP) zu installieren, aber dennoch über das Windows Menü zu starten. Die XP VM gibts von Microsoft zum Download. Der Microsoft XP-Mode ist aber einigen Einschränkungen unterworfen:
Nachteile MS XP-Mode
- kein 64-bit
- kein 2-tes OS für XP-Mode
- keine beliebigen Snapshots
- Xp-Mode nur XP
- kein USB-Support
- nur mit Virtuallisierungstechnolgie fähiger CPU
Viele dieser Lücken schließt VMLite. Dahinter versteckt sich nichts anderes als VirtualBox das so angepaßt wurde, daß mit einer beliebigen VM (Windows 7, XP, Windows 2008), ob 32-bit oder 64-bit nachgeahmt werden kann. VMlite kann übrigens auchg eigenständig die MS XP Maschine downloaden oder eine bestehende verwenden.
Vorteile von VMLite:
- USB-Support
- XP-mode auch mit Windows 7 oder Windows 2008
- auch 64-bit
- mehrere XP-Mode VMs möglich
- Restore von beliebigen Snapshots
- Support
- Beliebige CPU
- DirectX Support (Spiele)
- Zwischenablage
Hier eine kurze Übersicht der Installation und Bedienung
Angabe der MS XP Maschine (entweder download oder lokal)
Die XP VM wird entpackt…
und für XP ein User angelegt
Das Updaten der virtuellen Maschine wird empfohlen.
Die speziellen Einstellungen sind in Virtualbox bzw. VMLite Workstaion editierbar. Beipielsweise der grüne Rahmen, an dem man die virtualisierte Anwendung erkennt oder auch das Logon
Anwendungen, die man unter Windows 7 letztendlich starten möchte, einfach in der virtuellen Maschine installieren… Bei Start der XP-Mode Maschine legt sich die XP Taskbar über die Windows 7 Taskleiste. Nicht ´ganz so schön anzusehen.
Der Menüeintrag taucht automatisch auf.
Hier zB. Wireshark Virtualisert. Da die XP-Mode Maschine zugleich ans Netzwerk gekoppelt wird, kann Wireshark sofort loslegen und die Traffic scannen.
Wer Virtualbox verwendet kann von VMLite auch ein Plugin downloaden, um VMLite in Virtualbox zu integrieren.
USB Support
Für den USB Support muss in der virtuellen Maschine USB aktiviert sein und das USB Gerät hinzugefügt werden, wobei folgendes gilt: ein USB Gerät kann nur von einem Betriebssystem als USB verwendet werden. Also nur einmal ein Scanner oder eine Videokamera. Allerdings kann bspw. eine externe USB Festplatte als Laufwerk via Gemeinsame Ordner zur Verfügung gestellt werden.
Amazon Kindle – echt cool!
25. Jan
Zugegeben: ich bin ein Zweifler. Seit der Frankfurter Buchmesse sprach jeder von Kindle, dem Amazon E-book reader, doch gekannt hatte ich niemanden, der sich das zulegen würde. Ich gehöre zu diesen “niemanden”.
Doch heute hatte ich den Kindle in Händen.. und was soll ich sagen? Cool!
Die Vorteile des Kindle liegen klar auf der Hand. Texte lassen sich wie auf Papier lesen. Das wird einerseits durch den guten Kontrast, andererseits dadurch erreicht, dass das Display keine Hintergrundbeleuchtung aufweist. Somit wirkt das Display niemals wegen eines hellen Hintergrundes für Augen ermüdend und anstrengend. Andererseits tappt man in der Nacht im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln.
Selbst mit 16 Graustufen lassen sich sehr gut Bilder in s/w darstellen. Farbe gibt es nicht.
Das große Manko aber sind die Quellen. Zwar kann man kostenlos über AT&T weiteren Lesestoff downloaden, aber leider ist der Umfang noch sehr gering. Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen (Frankfurter Allgemeine) sind in deutscher Sprache richtige Mangelware. Und das ist genau der Grund, wieso Kindle mir noch .. noch .. nicht ins Haus kommt.
Apropos download.. ja der ist umsonst, aber jede weitere Traffic wie Email läßt sich der Kindle was kosten.
Das aber wirklich auffälligste an Kindle ist aber: das Fehlen eines Touchdisplays. 100% aller Personen, die den Kindle in der Hand hielten, versuchte per Finger das Display zu bedienen.. vergebens.
Lassen wir noch ein Jahr bis zwei Jahre vergehen, dann sollten aber auch diese Startschwierigkeiten behoben sein. Der Kindle wäre dann für Leseratten wie mich das genialste Reiseutensil. Statt 6 Büchern und 5 Zeitschriften nur eine DIN A 4 große, knapp einen halben cm dicke und wenige 100 Gramm schwere Bibliothek.
Chrome OS – der Windows Killer ?
23. Jan
Nachdem bereits einige Zeitschriften den neuen Google Hype “Chrome OS” als Windows 7 Killer angepriesen hatten, ist es auch für mich Zeit sich das Dingens mal genauer anzusehen.
Chrome OS ist nicht zu installieren. Chrome OS wird als virtuelle HDD zu Download angeboten.
Der Link zu Google Chrome OS.
Die virtuelle HDD kann man dann bspw in Virtual Box einbinden. Beim Erstellen des neuen virtuellen VPCs wählt man Linux Ubuntu. Der Arbeitsspeicherbedarf ist äusserst gering. 1024 MB sind absolut ausreichend.
Nach dem Hochfahren von Chrome OS kann man sich nur per existierenden Google Konto einloggen. Eine bestehende Internetverbindung ist also notwendig.
An Einstellungen bietet Chrome OS kaum etwas. Selbst die Auflösung des virtuellen PC kann nicht angepasst werden. (1024*768).
Standardmäßig sind schon einige “Anwendungen” installiert. Anwendung ist hier ein wenig mißverständlich, da diese nicht installiert sind, sondern nur Webdienste darstellen. Weitere Anwendungen lassen sich nur installieren, sofern sie in den Google Erweiterungen für Chrome OS zu finden sind.
Unter einem kleinen Menüpfeil findet man einige Optionen, mit denen sich ein paar Dinge einstellen lassen.
wie die Zeitzone
Startseite und Standardsuchmaschine..
automatisches Ausfüllen von Formularen und eine Merkliste für Paßwörter..
und Settings für Proxy oder “sicheres” surfen.
Das wars! Mehr ist nicht drin.
Fazit!
Chrome OS ist weit weit weg von einem Windows Killer. Ein Vergleich würde bedeuten Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Selbst als “sicherer” Surfspaß hätte ich so meine Bedenken, denn immerhin wird bereits ab der Anmeldung eine Verbindung zu Google aufgebaut. Somit wäre jegliche Aktion innerhalb von Chrome OS scannbar und für Google verwendbar.
Aber eine Auge drauf zu halten, kann sich immer lohnen, wenn eines der mächtigsten Internetunternehmen ein Betriebssystem entwickelt.
