Blog rund um SQL Server und Sharepoint
SQL Server
SQL Server 2011? – Codename Denali der Nachfolger des SQL Server 2008
23. Feb
Im kommenden Jahr soll es bereits soweit sein, dass SQL Server 2011 (?) – Codename Denali – anrollt. Fraglich ist nur eines. SQL 2008 R2 inkl Gemini oder Madison wird im Mai veröffentlicht. Ein Jahr später , so die Roadmap, kommt der neue SQL Server. Da hege ich so meine Zweifel bzgl der Sinnhaftigkeit.
Mehr dazu unter: http://news.softpedia.com/news/Introducing-Microsoft-Codename-Denali-the-Great-One-135006.shtml
SQL Server Monitoring: Messen der Leistung mit Systemmonitor – wichtige Leistungsindikatoren
21. Feb
Systemmonitor
Jede Instanz eines SQL Servers installiert ihre persönllichen Leistungsobjekte bzw. Leistungsindikatoren. Der unter Windows verfügbare Systemmonitor (Perfmon) stellt diese und auch OS eigene Indikatoren zur Verfügung.
Der Systemmonitor stellt dadurch – als Werkzeug der ersten Wahl – die Real time Auslastung der Maschine dar. Natürlich könnte man den Taskmanager ebenso verwenden, aber hier sind keine weitere Messwerte für etwa SQL Server enthalten.
Unter Leistungsindikatorenprotokolle lassen sich die gemessenen Werte per Zeitplan aufzeichnen.
Leistungsindikatoren
Um nun wichtige Werte für das finden von Übertätern zu finden hier ein Auswahl:
- Prozessor: Prozessorzeit
Diese sollte natürlich nicht auf Dauer allzu hoch sein. Messunen über 50% bis 60%, sollten abgeklärt werden (Auslagerungen, Kompilierungen etc) - PhysicalDisk: AverageDiskQueueLength
Dieser Wert sollten nicht über 2 sein. Der Wert gibt nämlich an, ob Der physik. Datenträger Daten schnell genug wegschreiben kann. - Speicher: Seiten/sec
Seiten, die entweder vom Speicher auf den Datenträger geschrieben werden oder davon gelesen und in den Sepicher geschrieben werden. Der Wert sollte auf Dauer kleiner als 20 sein. - BufferManager: BufferCacheHitRatio
Die %-Quote gibt an, wieviel der angefragten Daten (Seiten) aus dem Speichercahce geholt werden können. Der Wert sollte größer 90% sein. Dadurch, dass der SQL Server jede Menge ´Read Ahead Vorgänge erzeugt, ist der Wert nicht allzuaussagekräftig. Bereits nach Start des SQL Dienstes weist er einen Wert von kanpp unter 100% aus… obwohl noch keine Daten abgefragt wurden??!! - Plan Cache: Trefferquote
Jede Frage benötigt einen Ausführungsplan. Im günstigsten Fall liegt dieser bereits vor. Falls nicht, muss ein neuer Plan erstellt und kompiliert werden. Das kostet Prozessorzeit.
Falls also die Prozessorleistung sehr hoch ist, sollten sie diesen Wert und Transactions / sec untersuchen. Die Trefferquote sollte so hoch wie möglich sein. - GenerellStatitics: User Connections
Anzahl der Benutzerverbindungen - Puffer Manager: Page Life Expectancy
Seiten werden in den Speicher geladen, um die Requests der Clients schnell bedienen zu können. Die gecachten Seiten können aufgrund von zu wenig Platz zugunsten anderer Seiten aus dem Cache entfernt werden. Der Wert sollte nicht unter 300 liegen. Sonst haben Sie zu wenig Hauptspeicher - SQL Statistics: Kompilierungen /sec
Ausführungspläne bedürfen einer kompilierung und evtl auch einer Recompilierung. Diese führt zu einer höheren CPU Last. Sollte dieser Wert sich erhöhen, können Sie evtl durch paramtriesierung ihrer Abfragen eine Verbesserung erreichen. - SQL Statistics: Recompilierungen /sec
Dieser Wert steigt, sobald kompilierte Pläne durch verschiedene SET Einstellungen erneut kompiliert werden müssen. - SQL Benutzerdefinierbar: User Counter 1 (bis 10)
Ein Indikator der mir persönlich sehr gut gefällt. Übergibt man der sp_Usercounter1 eine ganze Zahl so wird diese sofort im Systemmonitor dargestellt. SO ließe sich z.B. der Tagesumsatz im Verhältnis zur CPU oder Speicher darstellen. In Worten: Ab einem bestimmten Umsatz proTag braucht man eine besser CPU.
Wieder Speaker auf den SQLdays: Halbwahrheiten rund um SQL Server 2008
01. Feb
Dieses Jahr finden die SQLDays vom 23. bis 24. Februar wieder in München statt. Unter dem Mantel der vsone, werden neben SQL Sessions u. a. auch Sharepoint 2010 und viele andere Entwickler Themen zu sehen sein.
Dieses mal ist der Titel meiner Session:
Gerüchteküche – Halbwahrheiten rund um SQL Server
Cursor und Trigger sind böse, Stored Procedures sind super schnell oder Standardeinstellungen einer Datenbank wie Statistiken automatisch erstellen sind ok. Doch tatsächlich ist es wie im richtigen Leben. Nichts ist immer so wie es scheint. Viele der im Kopf festgebrannten Regeln sind falsch! In dieser Session sehen Sie von der Administration bis hin zu T-SQL Statements wie den Gerüchten auf den Grund gegangen wird. Sie werden überrascht sein. Oder wußten Sie etwa, daß SQL Statements case-sensitiv sein können?
Mehr Themen zu SQL sind unter dem Link SQLDays zu finden.
Vielleicht sehen wir uns dort
Systemanforderung: Sharepoint 2010 – Datenbank Server
08. Jan
Um einige Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen:
Sharepoint 2010 wird nur mit Microsoft SQL Server 2005 64-bit oder SQL Server 2008 64-bit zusammenarbeiten. Das gilt auch dann, wenn SQL Server nicht auf der gleichen Maschine wie Sharepoint installiert ist.
Als weitere Voraussetzung gilt: immer letztes SP plus evtl Hotfixes.
Beispielsweise reicht für SQL Server 2005 das SP3, aber nicht das SP1 für SQL Server 2008.
SQLDays in Rosenheim Review
25. Okt
Vor jeder Planung einer Konferenz steht vor allem die Frage nach den Titeln im Raum. Dieses Jahr hatte ich als Content Owner der SQLDays ein leichtes Spiel. SQL Server 2008 bringt so viele Neuigkeiten mit, so daß man durchaus Wochen mit Vorträgen füllen könnte. Aber kaum aus der Verpackung gerissen, kündigt sich SQL Server 2008 R2 mit gigantischen Neuerungen vor allem im BI Bereich an. Nicht zuletzt lag der Schwerpunkt der Sessions auf diesem Sektor. Steffen Krause oder auch Markus Raatz etwa hielten ihre Sessions rund um das Theme Gemini. Für mich persönlich ein absoluter Knaller.
Der große Run wird wohl Mitte November enstehen, sobald Sharepoint 2010 als öffentliche Beta zur Verfügung gestellt wird. Gerade die Integration von SQL Server und Sharepoint 2010 (und natürlich Office 2010) wird das Jahr 2010 und 2011 beherrschen. Wer seinen Job für Jahre sicher stellen möchte, möge sich auf diese Server spezialisieren.
Die SQLDays haben dieses Jahr mit ca 80 Gästen in fast famliärer Atmosphäre stattgefunden. Die Bewertungen in Gesprächen während der Konferenz und vor allem auch das Ergebnis in schriftlicher Form sind durch die Bank sehr gut ausgefallen. Ein positives Signal, um die SQLDays nicht nur am Leben zu erhalten, sondern auch ein Zeichen, daß sie zu einem vollem Erfolg werden ließ.
An dieser Stelle nochmals Dank an alle Sprecher, die dies nicht für den Geldbeutel, sondern um des Thema willen tun. Vor allem aber auch Dank an die Gäste.
Meinungen und Blogs zu SQLDays:
“Super Sprecher”
http://www.communardo.de/techblog/2009/10/22/rueckblick-auf-die-sqldays/
SQL Server Datenkompression
29. Sep
Das neue Feature der Datenkompression des SQL Server 2008 zielt genau auf einen Nerv, der von jeden Admin zum Chiropraktiker treibt: Die Performance Bremse Nummer 1: Der Datenträgerzugriff (I/O Bremse).
Das Prinzip der Datacompression erschient relativ simpel. Man komprimiere die Daten und hat somit weniger Datenzugriff. Die Datacompression geht noch einen Schritt weiter: Die komprimierten Daten landen komprimiert im Speicher!
Fazit: Weniger HDD Zugriff..weniger RAM Verbrauch. Aber!! zu Lasten der CPU. Der SQL Server fungiert hier als Kanal für den Zugriff auf die Daten und ist verantwortlich für das transaparente Zugreifen (Lesen und Schreiben) der Daten. Das heißt, dass trotz Komprimierung keine T-SQL geändert werden müssten.
Die Komprimierung kann dabei auf Zeilen oder Seiten Niveau arbeiten. Tabellen, Indizes oder auch partitionierte Tabelle könne ebenfalls komprimiert werden. Allerdings nicht gleich die gesamte DB.
Zum testen folgendes Script:
Hier das Skript aus meinem Vortrag zum Thema SQL Server Datacompression:
create table T3
(
Id int not null
,Nr int not null
,Platzhalter nchar(400) null default ‘#’
)
go–Irgendwelche 200.000 Zeilen einfügen
create table T4
(
Id int not null
,Nr int not null
,Platzhalter nchar(400) null default ‘#’
)
go–Irgendwelche 200.000 Zeilen einfügen
–Schätzung der Kompression
sp_estimate_data_compression_savings dbo,t4,null,null, ‘page’
go
sp_estimate_data_compression_savings dbo,t4,null,null, ‘row’
go——–Komprimierung einschalten
ALTER TABLE [dbo].[T4] REBUILD PARTITION = ALL
WITH
(DATA_COMPRESSION = PAGE)–Test für vorher und nachher ..SQL Server Dienst evtl neu starten oder Speicherverbrauch beobachten
–Nachher
set statistics io on
set statistics time on
select * from T4 where id between 10 and 100000
–Vorher
set statistics io on
set statistics time on
select * from T3 where id between 10 and 100000–von 180 MB auf ca 3 MB Speicherverbrauch reduziert.
SQLDays Tag 1: Gemini, R2 und Co
29. Sep
Bereits bei der Keynote von Steffen Krause und dem anschliessenden Vortrag von Markus Raatz wurde klar, wo der Weg von SQL Server hingeht..zumindest bei der Version SQL 2008 R2: Business Intelligence!
Kurze Stichworte zu Gemini:
Excel 2010 Add-in. “Analysis Services für Excel”. Excel 2010 hat nun keine Zeilengrenzen mehr. Lediglich der Hautspeicher stellt das Limit dar (Office 2010 auch in 64 bit). User erhalten die Möglichkeit Berichte einfach und vor allem schnell über große Datenmengen zu erstellen.
Die Ablage der Berichte erfolgt im günstigsten Fall in Sharepoint 2010 (deiutlich erweiterte ExcelServices)
Das Gemini Add-in gibts zu extra Download bzw auch in den SQL Server 2008 R2 Installationsverzeichnis.
Die Gemini Cubes können dann übrigens auf Sharepoint 2010 veröffentlicht werden.
Weiter News:
- sysprep nun auch für SQL 2008 Server.
- Control Point: zentrale Verwaltung / Überwachung mehrer SQL Server unter einer Oberfläche
- Madison: Datawarehouse “rel” kostengünstig und performant. Grenze bei durchschnittl Grröe und Verwendung bis 50 TB.
- SQL 2008 R2: unterstützt bis 256 logische CPUs
![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=1ee41d9c-d8f9-447b-99f7-e23ebb998b05)