SQL 2008 R2 – Letzter Stand der Dinge

SQL Server 2008 R2 erscheint in der ersten Jahreshälfte 2010. Für diejenigen, denen es schon unter den Fingernägeln brennt, kann man sich bei Microsoft unter http://www.microsoft.com/sqlserver/2008/en/us/r2.aspx für eine CTP Version registrieren, um möglichst schnell an die neue Version zu kommen. SQL 2008 R2 ist kein Major Release, sondern eine optimierte Version, die vor allem der BI zusätzliche Fähigkeiten verleiht.

Seit einigen Wochen sind auch bereits erste Videos unter http://www.sqlblog.mcseboard.de/category/ms-sql-server-2008-r2/ zu finden, die einem zumindest einen sehr kleinen Einblick in die Neuerungen geben.

Zu den bisher bekannten großen Neuerungen/Verbesserungen gehören unter anderem das Projekt „Gemini“ – die Self Service Analysis und “Madison”. Die Self-Service Analysis bieten vor allem in Kombination mit Excel 2010 an, sehr große Datenmengen aus dem Datawarehouse einfach und vor allem schnell zu nutzen. Mit einem Modul für Sharepoint 2010 können die Ergebnisse leicht auf Sharepoint publiziert werden.

Madison dagegen richtet sich an sehr große Datawarehouse Systeme (jenseits 100 TB). Madison stellt hier eine weitere Schicht dar, die SQL Server und Storage performant unter einen Hut bringt.

Weitere Neuerungen wie Multi-Server-Management richten sich an Administratoren, zur besseren Analyse mehrerer SQL Server.

Schnittig wirkt dagegen die Sharepoint 2010 Integration über eine integrierte Sharepoint 2010 Management Konsole. Damit wird den Administratoren ein sehr mächtiges Werkzeug in die Hand gegeben, mit dem man Serverrichtlinien festlegen und BI Aktivitäten überwachen kann. Dashboard Ansichten helfen hierbei die Übersicht über Zugriffe und Nutzungshäufigkeiten den Überblick zu behalten.

Sharepoint 2010, sowie Office 2010 erscheinen auch erst in der ersten Jahreshälfte 2010. Erste Previews als CTP wurden Betatestern über CONNECT zugänglich gemacht.

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