Blog rund um SQL Server und Sharepoint
Windows 7
Windows 7 XP-Mode 64 bit mit USB ? VMLite!
29. Jan
Irgendwann muss man sich von etwas heiß gelliebten trennen. So mußte ich mich auch von meinem Scanner, und von meiner Homebankingsoftware trennen, da ich vor einiger Zeit auf Windows 7 64-bit umgestiegen bin. Doch was tun, wen man die eine oder andere Software weiterhin verwenden will, aber unter Windows 7 nicht zum laufen bringt? Richtig! Der XP-Mode.
Microsoft bietet für Windows 7 Professional Besitzer den XP-Mode an, mit dem es möglich ist, Anwendungen in einer virtuellen Maschine (XP) zu installieren, aber dennoch über das Windows Menü zu starten. Die XP VM gibts von Microsoft zum Download. Der Microsoft XP-Mode ist aber einigen Einschränkungen unterworfen:
Nachteile MS XP-Mode
- kein 64-bit
- kein 2-tes OS für XP-Mode
- keine beliebigen Snapshots
- Xp-Mode nur XP
- kein USB-Support
- nur mit Virtuallisierungstechnolgie fähiger CPU
Viele dieser Lücken schließt VMLite. Dahinter versteckt sich nichts anderes als VirtualBox das so angepaßt wurde, daß mit einer beliebigen VM (Windows 7, XP, Windows 2008), ob 32-bit oder 64-bit nachgeahmt werden kann. VMlite kann übrigens auchg eigenständig die MS XP Maschine downloaden oder eine bestehende verwenden.
Vorteile von VMLite:
- USB-Support
- XP-mode auch mit Windows 7 oder Windows 2008
- auch 64-bit
- mehrere XP-Mode VMs möglich
- Restore von beliebigen Snapshots
- Support
- Beliebige CPU
- DirectX Support (Spiele)
- Zwischenablage
Hier eine kurze Übersicht der Installation und Bedienung
Angabe der MS XP Maschine (entweder download oder lokal)
Die XP VM wird entpackt…
und für XP ein User angelegt
Das Updaten der virtuellen Maschine wird empfohlen.
Die speziellen Einstellungen sind in Virtualbox bzw. VMLite Workstaion editierbar. Beipielsweise der grüne Rahmen, an dem man die virtualisierte Anwendung erkennt oder auch das Logon
Anwendungen, die man unter Windows 7 letztendlich starten möchte, einfach in der virtuellen Maschine installieren… Bei Start der XP-Mode Maschine legt sich die XP Taskbar über die Windows 7 Taskleiste. Nicht ´ganz so schön anzusehen.
Der Menüeintrag taucht automatisch auf.
Hier zB. Wireshark Virtualisert. Da die XP-Mode Maschine zugleich ans Netzwerk gekoppelt wird, kann Wireshark sofort loslegen und die Traffic scannen.
Wer Virtualbox verwendet kann von VMLite auch ein Plugin downloaden, um VMLite in Virtualbox zu integrieren.
USB Support
Für den USB Support muss in der virtuellen Maschine USB aktiviert sein und das USB Gerät hinzugefügt werden, wobei folgendes gilt: ein USB Gerät kann nur von einem Betriebssystem als USB verwendet werden. Also nur einmal ein Scanner oder eine Videokamera. Allerdings kann bspw. eine externe USB Festplatte als Laufwerk via Gemeinsame Ordner zur Verfügung gestellt werden.
Chrome OS – der Windows Killer ?
23. Jan
Nachdem bereits einige Zeitschriften den neuen Google Hype “Chrome OS” als Windows 7 Killer angepriesen hatten, ist es auch für mich Zeit sich das Dingens mal genauer anzusehen.
Chrome OS ist nicht zu installieren. Chrome OS wird als virtuelle HDD zu Download angeboten.
Der Link zu Google Chrome OS.
Die virtuelle HDD kann man dann bspw in Virtual Box einbinden. Beim Erstellen des neuen virtuellen VPCs wählt man Linux Ubuntu. Der Arbeitsspeicherbedarf ist äusserst gering. 1024 MB sind absolut ausreichend.
Nach dem Hochfahren von Chrome OS kann man sich nur per existierenden Google Konto einloggen. Eine bestehende Internetverbindung ist also notwendig.
An Einstellungen bietet Chrome OS kaum etwas. Selbst die Auflösung des virtuellen PC kann nicht angepasst werden. (1024*768).
Standardmäßig sind schon einige “Anwendungen” installiert. Anwendung ist hier ein wenig mißverständlich, da diese nicht installiert sind, sondern nur Webdienste darstellen. Weitere Anwendungen lassen sich nur installieren, sofern sie in den Google Erweiterungen für Chrome OS zu finden sind.
Unter einem kleinen Menüpfeil findet man einige Optionen, mit denen sich ein paar Dinge einstellen lassen.
wie die Zeitzone
Startseite und Standardsuchmaschine..
automatisches Ausfüllen von Formularen und eine Merkliste für Paßwörter..
und Settings für Proxy oder “sicheres” surfen.
Das wars! Mehr ist nicht drin.
Fazit!
Chrome OS ist weit weit weg von einem Windows Killer. Ein Vergleich würde bedeuten Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Selbst als “sicherer” Surfspaß hätte ich so meine Bedenken, denn immerhin wird bereits ab der Anmeldung eine Verbindung zu Google aufgebaut. Somit wäre jegliche Aktion innerhalb von Chrome OS scannbar und für Google verwendbar.
Aber eine Auge drauf zu halten, kann sich immer lohnen, wenn eines der mächtigsten Internetunternehmen ein Betriebssystem entwickelt.
Sharepoint 2010 auf Windows 7
08. Jan
ja.. das geht und das sogar nativ!! Fabian Moritz hat in seinem Artikel:
SharePoint Server 2010 auf Windows 7 installieren
sehr detailiert beschrieben, was dazu nötig ist, um Sharepoint Server 2010 zum Laufen zu bringen.
